STARK.hydratec Nullpunktspannsystem

Nullpunktspannsysteme

optimieren Rüstzeiten

Nullpunktspannsysteme

Minimale Rüstzeit. Maximale Sicherheit.

Ein Nullpunktspannsystem ist ein System zum genauen, schnellen, einfachen und flexiblen Spannen von Bauteilen über Einzugsnippel und Schnellspannverschlüsse. Nullpunktspannsysteme von STARK können hydraulisch, pneumatisch, elektrisch oder mechanisch betrieben werden.

Dabei hilft das Nullpunktspannsystem, die Rüstzeiten zu optimieren und Maschinenstillstandzeiten zu reduzieren und dadurch eine höhere Effektivität der Bearbeitungszeit von Werkstücken zu realisieren.

Die Bearbeitungszeit der Werkstücke auf der Maschine kann durch den Einsatz eines Nullpunktspannsystems genutzt werden, um während der Maschinenlaufzeit weitere Paletten außerhalb der Maschine einzurichten.

Die Genauigkeit eines STARK Nullpunktspannsystems beträgt bis zu 0,003mm und es können dabei Spannkräfte von bis zu 52.000 N erreicht werden.

STARK Nullpunktspannsysteme
STARK Nullpunktspannsysteme
STARK Nullpunktspannsysteme
STARK Nullpunktspannsysteme - 12 unterschiedliche Produktfamilien mit bis zu 200 Produktvarianten innerhalb einer Familie

STARK Nullpunktspannsysteme

STARK Nullpunktspannsysteme ermöglichen sicheres, präzises Spannen verschiedenster Aufgaben wie Dreh- und Fräsanwendungen, Werkstückdirektspannung, modulare Baukasten mit Turmspannung und vielem mehr. Sie steigern die Produktivität, erhöhen die Flexibilität in der Fertigung und optimieren Rüstzeiten - präzise, wiederholgenau und prozesssicher. Das breitgefächerte Portfolio an Nullpunktspannsystemen für die metall- und die kunststoffverarbeitende Industrie wird durch kundenspezifische Entwicklungen laufend ergänzt.

Maximale Produktivität dank Nullpunktspannsystem

  • Mit den STARK Nullpunktspannsystemen erhöhen Sie Ihre Produktivität auf ein Maximum. Einricht- und Kontrollvorgänge entfallen zur Gänze, was zu höherer Effizienz und Genauigkeit in der Produktion führt.
  • Mit den STARK Nullpunktspannsystemen können Rüstarbeiten an Bearbeitungsmaschinen einfach durchgeführt werden.

Automatisierung & Rüstzeitenoptimierung

Systeme für innovative Fertigung

Angetrieben von immensen technologischen Fortschritten haben Werkzeugmaschinen und Bearbeitungswerkzeuge eine rasante Weiterentwicklung durchlaufen und die Produktivität dabei laufend erhöht. Einzig das Rüsten der Werkstücke auf Werkzeugmaschinen verlangt immer noch nach Stillstandszeiten.

Als Pionier der Nullpunktspanntechnologie ist die Strategie von STARK immer auf die Optimierung der Rüstzeiten ausgerichtet. Deshalb bietet STARK innovative Lösungen für komplette Automatisierungsprojekte.

STARK.basic
Rüstzeitenoptimierung

Bei immer kleineren Losgrößen, steigender Teile- und Variantenvielfalt, niedrigen Lagerbeständen und einer absatzbezogenen Fertigung stellen die Rüstzeiten und die dadurch entstehenden Rüstkosten einen immer größer werdenden Kostenfaktor dar.

Unternehmen, welche in der Lage sind, gegenüber ihren Wettbewerbern mit deutlich reduzierten Rüstzeiten und dadurch geringeren Rüstkosten zu punkten, haben große Vorteile. Sie haben die Möglichkeit, kleinste Losgrößen oder sogar eine Einzelstück-Fertigung gewinnbringend zu realisieren. Dadurch wird eine absatzsynchrone Fertigung und Montage von Produkten Just in time möglich. Bei einer solchen, strikt kundenbezogenen Produktion verringern sich auch die Lagerkosten, die dann nur noch während dem Produktionszyklus anfallen.

Externes Rüsten, Transfer in die Bearbeitungsmaschine, bis hin zum wiederholgenauen Nullpunktspannen - diese Produktionsvorteile ermöglichen Palettenwechsler von STARK.

  • Vorhandenen Maschinenpark effizienter beladen
  • Mannlose Fertigung
  • Maschinenlaufzeit-Erhöhung
  • Hauptzeitparalleles Rüsten
  • Rüstkosten-Minimierung
  • Genormte Rüstvorgänge
  • Qualitätssteigerung durch Fehlervermeidung
  • Verringerung des Ausschusses
  • Maschinenübergreifende Nullpunkt Spanntechnik, einheitliche Stichmaße
  • Produktivitäts-Steigerung
STARK.classic
Rüststation mit Schnellwechselsystem STARK.hydratec mit integrierter Medienübergabe ermöglicht präzises und sicheres Rüsten ohne Maschinenstillstand
Eine Maschine die läuft bringt Geld! Maschinenstillstand kostet Geld!
Martin Greif - CEO STARK Spannsysteme

STARKE ARGUMENTE

Experten im Fachinterview

CEO Martin Greif über Nullpunktspannsysteme

Nullpunktspannsysteme zählen zu den Wunderwaffen für eine wirksame Erhöhung der Maschinen-Laufzeit. Das Vorarlberger Unternehmen STARK gilt weltweit als Pionier der Nullpunkt Spanntechnik. Seit 1977 werden präzise Technologien kontinuierlich weiterentwickelt und in Hightech-Produkte überführt.

Herr Greif, Was ist ein Nullpunktspannsystem bzw. was zeichnet ein Nullpunktspannsystem aus?

Nullpunktspannsysteme haben, wie der Name schon sagt, zwei Aufgaben. Zum einen sind sie für das Spannen und zum anderen für die Positionierung zuständig. Basis des Nullpunktspannsystems sind Spannmodule, die entweder im Maschinentisch oder in Schnellverschlussplatten integriert sind. Sind diese Module einmal ausgerichtet und fixiert, liegt der Referenzpunkt der Maschine fest. Die Module spannen dann Werkstückträgerpaletten, Spannelemente oder Werkstücke direkt über einen oder mehrere Spannbolzen.

Ist heutzutage der Umgang mit diesem Spannsystem selbstverständlich oder gibt es hier noch viel Erklärungsbedarf z. B. bei Neukunden?

Der Markt hat sich in den letzten 10 Jahren doch deutlich verändert und zwischenzeitlich kann man sagen, dass das Nullpunktspannsystem sowohl auf Universitätsebene als auch auf der Werkstattebene angekommen ist. Wir merken das auch auf Messen, dass die Interessenten sich im Vorfeld schon sehr gut informiert haben und auch wissen, wo die wesentlichen Vorteile eines solchen Spannsystems sind. Dennoch sehen wir Erklärungsbedarf beim Verständnis wirklich aller Vorteile des Systems. Eine gezielte Beratung, welche Elementfamilie für welchen Einsatzfall eingesetzt werden kann, ist für die nachhaltige Kundenzufriedenheit die Voraussetzung. Auch ergeben sich durch die Elektrifizierung komplett neue Einsatzmärkte – hier besteht sicherlich noch Erklärungsbedarf.

Was sind die Vorteile eines Nullpunktspannsystems?

Ein riesiger Vorteil der Nullpunktspannsysteme ist ihre enorme Flexibilität, da das Spannsystem unabhängig von der Anlage agiert und sich das externe Rüsten positiv auf die Produktivität auswirkt, da keine Fertigungszeit in Anspruch genommen wird. Im Sprachgebrauch ist die Rede von Rüstzeitersparnis, treffender ist die Formulierung Maschinenlaufzeiterhöhung. Weitere entscheidende Vorteile sind auch die Reproduzierbarkeit, der Zeitgewinn, die µm-genaue Positionierung und natürlich auch eine erhebliche Kosteneinsparung.

Wie sieht es mit den Kosten aus?

Das hängt wesentlich von der Laufzeit der Maschine und auch von der Anzahl der Wechselvorgänge ab. Aber als Faustregel kann man sagen, dass sich ein Nullpunktspannsystem in sechs bis 12 Monaten amortisiert.

Welches Alleinstellungsmerkmal gibt es für Ihr Nullpunktspannsystem oder kann man pauschal sagen: Nullpunktspannsystem ist gleich Nullpunktspannsystem?

Wir haben sicherlich das breiteste Produktportfolio am Markt mit den unterschiedlichsten Produktfamilien, gepaart mit einem sehr großen Anwendungswissen und ausgeprägter Beratungskompetenz. Bei STARK verfügen wir über 12 unterschiedliche Produktfamilien mit bis zu 200 Produktvarianten innerhalb einer Familie. Dadurch sind wir in der Lage, immer die passende Lösung für unsere Kunden zu finden.

Technisch betrachtet ist der sogenannte aktive Einzug ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal von STARK. Sehr viele unserer Marktbegleiter bieten ein verriegelndes System an, wo der Einzugsnippel mit Schiebern oder Kugeln in der Position fixiert wird – aber eben nur fixiert. Bei unserem System erfolgt ein aktiver Einzug auf die Plananlage, womit Schwingungen und Vibrationen deutlich gedämpft und damit die Qualität der Werkstücke sowie die Standzeiten der eingesetzten Werkzeuge erhöht werden. Hier gibt es auch eine Fülle von Untersuchungen, die bestätigen, dass unser System das prozesssicherste am Markt ist, mit dem auch die höchsten Genauigkeiten erreicht werden.

Welche Trends in der Nullpunktspanntechnik – auch im Hinblick auf die Digitalisierung – lassen sich ableiten?

Auf der einen Seite die Erschließung von neuen Branchen durch neue Technologien und Bauformen und auf der anderen Seite der Einsatz von Sensoren, welche den Zustand des Elements und des Prozesses selbst beschreiben.

Wir haben bereits 2011 das erste elektrische Nullpunktspannsystem entwickelt und im selben Jahr auf der Messe in Hannover präsentiert. Mittlerweile liefert STARK solche Systeme auch schon in die verschiedensten Anwendungen. Solange jedoch keine standardisierte, elektrische Schnittstelle auf dem Maschinentisch verfügbar ist, macht ein elektrisches Nullpunktspannsystem z. B. in einem Bearbeitungszentrum wenig Sinn. Hier gibt es nach wie vor Nachholbedarf bei der Signalübertragung wie auch bei der Energiedichte. Elektrische Nullpunktspannsysteme werden derzeit von unseren Kunden auf Messmaschinen oder Montageanlagen eingesetzt, also überall dort, wo keine Hydraulik vorhanden ist und man auch keine Pneumatik einsetzen will.

Und wie sieht es mit Lösungen im Bereich Automation aus?

Automation ist ja schon lange ein Thema für die Nullpunktspannsysteme. Wenn Sie automatisiert oder mannlos fertigen wollen, dann ist das Nullpunktspannsystem eine der zentralen Komponenten. Voraussetzung dafür sind jedoch ein zuverlässig funktionierendes Reinigungssystem und eine durchgehende Abfragetechnik. Dies ist Standard bei den automatisierbaren Nullpunkt Spannsystemen von STARK.

Ergänzend zum Thema Automation haben wir auf der diesjährigen EMO unseren Robotergreifer mit integrierter Medienversorgung für ein Nullpunktspannsystem vorgestellt. Damit können Sie einen automatisierten Palettenwechsel auch an Maschinen ohne eigene Medienversorgung auf dem Maschinentisch durchführen.

Welches ist ihr erfolgreichstes Spanntechnik-Produkt?

Das ist nach wie vor die umfangreichste Produktfamilie STARK.classic. Sie ist äußerst robust im Einsatz, hat eine extrem niedrige Einbauhöhe und es können damit die höchsten Genauigkeiten erzielt werden. Hier überzeugt auch die Breite des Lösungsportfolios, von einfachen Anwendungen über integrierte Mediendurchführungen bis zu Modellen für die Teil- und Vollautomatisierung. Wobei man hier auch sagen muss, dass wir mittlerweile von der 5. Generation des STARK.classic Systems sprechen.

Was unternimmt STARK, um seine Stellung als Innovationstreiber und Ideengeber im Kontext der Nullpunkt Spanntechnik zu sichern?

Wir haben 2017 in einen Neubau investiert und gleichzeitig auch in neuen hochmoderne Maschinen. Zu den wichtigsten Neuanschaffungen zählen CNC-gesteuerte Schleifmaschinen mit Roboterbeladung, ein vollautomatisches Drehfräszentrum, ein 5-Achs-Berabeitungszentrum mit Palettenbahnhof, eine hochmoderne Teilereinigung und ein gekapselter Messraum inklusive neuer 3D-Messmaschine. Auch in den kommenden Jahren werden wir den Fokus auf weiteren Maschineninvestitionen und Steigerung der automatisierten Abläufe legen.

Und wie sieht es mit Forschung und Entwicklung aus?

Hier wurde am Standort ebenfalls erheblich investiert. In den letzten zwei Jahren haben wir unsere Kapazitäten in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung vervierfacht. Wir haben nicht nur in modernste Messanlagen, in einen klimatisierten Messraum oder auch in ein eigenes Versuchslabor investiert, sondern vor allem auch in Manpower. Die Branche ist in einem Umbruch und da gilt es, mit den richtigen Technologien, Produkten und Lösungen zur richtigen Zeit am Markt präsent zu sein. Deshalb hat dieser Bereich auch einen sehr hohen Stellenwert im Unternehmen, denn schlussendlich wollen wir auch weiterhin als Trendsetter eine tragende Rolle in der Nullpunkt Spanntechnik spielen.

Wie wichtig ist Ihnen der Bereich Service?

Sehr wichtig. Das Unternehmen Stark hat vier Produkt- bzw. Dienstleistungsbereiche. Einmal der klassische Komponentenverkauf, dann die kundenspezifischen Lösungen, wo wir aus dem umfassenden Stark-Produktprogramm maßgeschneiderte Lösungen an die individuellen Anforderungen anpassen. Der dritte Bereich sind die Entwicklungsprojekte. Hier entwickeln wir – wenn der Standard nicht zum Ziel führt – individuelle Lösungen auf die gewünschte Anwendung. Und als vierter Bereich unser Servicecenter, welches mit Beratung, Inbetriebnahmen, Schulung und natürlich Wartung unsere Kunden weltweit unterstützt.

Interview über STARK